Modullayout mit Timesaver

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Re: Modullayout mit Timesaver

von MHAG » 23 Sep 2026, 17:04

Hallo Helmut,

Paletten kann man nie genug haben :lol:
Die maßstäblichen Euro-Paletten wirken doch ganz gut, ich finde, dass die passen.
Die rechts ist ja eine "Verbrauchspalette", sowas ist früher gern im Ofen gelandet ;) heute wahrscheinlich auch noch... :mrgreen:
Evtl. könnte ein Palettenstapel aus dem Drucker Druckzeit sparen, je 3 und 4 Euro-Paletten, und dann weiter gestapelt zu verschieden hohen Türmen. Dazu noch seitlich eine einzelne Palette angelehnt, das wirkt lebendig.
Ich würde Deine Euro-Paletten weiter verwenden. :D

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 22 Sep 2026, 23:12

Hallo zusammen,
da sich Gleisbau und Verkabelung etwas hinzieht, habe ich mal etwas Zeit für Kleinigkeiten abgezweigt. Paletten dürften in Industriegebieten reichlich zu finden sein, daher habe ich Europaletten im 3D-Druck gemacht. Die Maße sind sauber auf 1:160 runtergerechnet. Die rechte Palette stammt von einem kommerziellen Anbieter.

Bild

Wie häufig bei maßstäblichen Sachen in N, frage ich mich, ob nicht doch etwas größer harmonischer wäre. Bin gespannt auf Eure Meinung.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 12 Mai 2026, 12:46

Hallo,
ich habe gerade mal nach der Strombelastbarkeit von Flachbandkabeln gegoogelt: 0,5 - 1 A pro Ader. D (0,09 mm²), das sollte für die Modellbahn bei einer Lok ausreichen. Interessanter wird es bei Weichenantrieben mit Spulen. Das ist aber nicht viel schlechter als meine Standardmobalitze mit 0,14 mm². Ich finde gerade bei der Verkabelung von Modulübergängen die freie Leitungsführung, den einfachen Schraubanschluss, den variablen Leitungsquerschnitt und die Strombelastung der D Sub-Übergänge für mich interessant. Ich muss gleich mal googeln, welche Ströme die vorgefertigten Kabel vertragen.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von MHAG » 11 Mai 2026, 21:38

Hallo Kai,

ein vielfach vertrauter Anblick :lol:
In letzter Zeit geht mir als Analogi oft der Gedanke an eine Digitalisierung der Weichen samt Stellpult durch den Kopf... :roll:
Allerdings mit "richtigem" Stellpult, was also eine Encodierung aller Taster und Schalter erfordert. Da bin ich noch am Suchen. Jedenfalls finde ich die Verbindung "Stellpult zur Anlage" als "Bus" deutlich attraktiver als "armdicke Kabel" (bei ca. 70 Weichen sind das schon 140 Adern, dazu noch Entkuppler, abschaltbare Abschnitte, viele Lichter, andere zu steuernde Elemente,...). Sind erst mal unausgegorene Gedanken :|

Zu den Verbindungen:
Sowohl SubD als auch Centronics sollten die modellbahnüblichen Stromstärken verkraften, aber die konfektionierten Kabel könnten mit ihren dünnen Adern überfordert sein.
Insofern sind die Funde von Helmut interessant, da kann man dickere Adern verwenden. Ich löte allerdings auch schonmal dickere Litzen an die SubD-Kelche (meine bevorzugten Verbindungen bei mehr als Steuersignalen), bei den Schraubklemmen braucht man unbedingt Aderendhülsen für die Litzen.

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Modullayout mit Timesaver

von Kai Eichstädt » 11 Mai 2026, 21:30

Moin Helmut,

ich bin mehr ein Freund von den Centronics-Steckern, seit ich mal einen Haufen Druckerkabel für 0,50 DM gekauft habe.
Die Buchsen hole ich mir bei Reichelt, gerne in der Schneid-Klemm Technik. Ist einfacher und schneller als Löten, aber wie die Erfahrung zeigt: wehe, das Flachbandkabel liegt schräg...

Bild

Unter den Bahnhofsteilen sieht das dann so aus:

]Bild

Wenn die 36 Adern des Kabels nicht reichen (so im linken Bahnhofsteil)kommt noch ein weiteres Flachbandkabel dazu, D-Sub 25 polig oder eben noch ein Centronics-Teil.
Die Kabel gehen dann vom Stecker zu den Schaltern/Taster (Stellpult) oder Relais/Weichen/Signale/Trennstellen der Anlage.

Gruß
Kai

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 10 Mai 2026, 23:17

Hallo zusammen,
die elektrische Verbindung zwischen den Modulen (und dem Stellpult) finde ich immer noch etwas problematisch. Für die "Starkstrom"-Leitungen habe ich mein selbstgebautes Stecksystem, aber beim Timesaver brauche ich halt viel mehr Leitungen. Bisher habe ich viel mit D-Sub-Steckern probiert, was mich aber noch nicht so richtig überzeugt hat. Durch Zufall bin ich auf Platinen gestoßen, die Schraubklemmen mit D-Sub Buchsen und Steckern kombinieren. Dazu habe ich einen kleinen Halter gedruckt, damit die Lötstifte der Platine nicht ins Holz gepresst werden.

Bild

Mit 2 Schrauben befestigt ergibt das eine stabile Stecklösung. Langzeiterfahrungen habe ich aber noch nicht.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 20 Apr 2026, 13:27

Hallo Michael,
wenn etwas nicht erhältlich ist, dann bastele ich natürlich auch gerne und viel. Da die Eingangsspannung beim Flüsterantrieb mit > 9 V (egal ob Gleich- oder Wechselstrom, Dauerspannung oder Impuls) spezifiziert ist, hatte ich mir schon überlegt, wie ich die Arduinosignale verstärke. Umso positiver überrascht war ich, dass der direkte Anschluss der 5 V sauber funktioniert: keine Arbeit erforderlich :D .

Für eine achtfache Relaisplatine liege ich bei rund 10€, im Selbstbau wohl eher teurer. Wenn ich günstige Mikrocontroller nehme, die zum Arduino kompatibel sind, liege ich bei rund 20€ (mega 2560). Irgendwie erinnert mich das an meine Computerhistorie. Ich habe mit einem VC20 (5 kB Arbeitsspeicher) und dann einem Atari 800 XL (64 kB) angefangen. Da hat man jede Variable dreimal umgedreht und deren Speicherbedarf auf ein Minimum reduziert: ein Bit, ein Byte oder muss es ein word sein. Damit habe ich noch meine Diplomarbeit geschrieben. Dann ging es mit der Spirale los. Immer schneller, immer mehr Speicher. Und beim Programmieren hat sich doch keiner mehr (ich auch nicht) um eine effiziente Nutzung des Speicherplatzes gekümmert.

Momentan ist bei mir halt auch die Zeit das Problem und ich möchte auch allmählich was sehen :oops: .

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von MHAG » 17 Apr 2026, 12:50

Hallo Helmut!

Ok, Du hast da einen anderen Antritt als ich... 8-)
Nach meiner Erfahrung passen die Teile oft nur zu 80% zu meinen Anforderungen, also muss ich trotzdem irgendwie was anpassen. Dann kann ich das auch gleich komplett passend machen :mrgreen:

Aber zum Flüsterantrieb:
Es erscheint mir sinnvoll, zwischen dessen beiden Eingängen und dem Arduino die Relaisplatine einzusetzen und davon einen Wechsler zu nutzen; so brauchst Du nur einen Pin zur Ansteuerung der beiden Stellungen, der Antrieb ist galvanisch vom Arduino getrennt und Du hättest eine Grundstellung im Sinne von "Fail Safe". Ich kenne den Flüsterantrieb nicht so gut und weiß nicht, ob der Dauerversorgung am Eingang mag, könnte mir aber gut vorstellen, dass ihm das egal ist. Und durch den Wechsler könnte dann eben immer der eine oder andere Eingang an der Versorgung liegen.
Das spart bei den Weichen zumindest jeweils einen I/O-Pin. Kann bei Pin-Mangel wichtig sein, ob man 17 oder 34 I/O-Pins braucht für das gleiche Ergebnis... ;-)

Übrigens, das kommt mir bekannt vor:
Helmut hat geschrieben: 17 Apr 2026, 09:28ich war mal auf dem Trip, alles selber zu machen
Auf dem Trip war ich auch mal 8-) davon habe ich mich teilweise ebenfalls schon verabschiedet :mrgreen: Aber noch nicht ganz :roll: denn für einige meiner Ideen gibt´s nichts passendes zu kaufen :o Vielleicht sind auch meine Ideen zu verquer :P

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 17 Apr 2026, 09:28

Hallo Michael,
ich war mal auf dem Trip, alles selber zu machen und dafür würde ich einen Pic nehmen: Flexibilität pur. Dann hat mich jemand hier im Forum ;) mit dem Arduino bekannt gemacht. Die Stärke dieses Konzepts sehe ich eher in der Nutzung von vorgefertigten zueinander kompatiblen Bausteinen wie zum Beispiel Relaismodul (Steuerstrom 5 mA, ich kann also locker 2 Relais mit einem Ausgang betreiben). Der Aufwand einer Bastellösung gleicher Qualität wäre mir da zu hoch. Ich nutze den Flüsterantrieb (fest gesetzt, ich bin begeistert von ihm), da hatte ich die Befürchtung, ich müsste eine Verstärkerschaltung basteln, aber der Arduino steuert auch problemlos die Flüsterantriebeingänge an. Neben der Programmiertätigkeit bleibt also nur die Verkabelung, ist auch mal ganz angenehm. Nur bei der Spannungsversorgung habe ich die Hardware gebastelt, da ich keine buck converter Schaltung mit Wechselstromeingang gefunden habe.
Für mich ist es momentan einfacher oder angenehmer, 2 Arduinos zu nutzen als Hardware zu konstruieren und zu basteln, da ich Lochrasterplatinen nicht so mag.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von MHAG » 15 Apr 2026, 15:38

Hallo Helmut,

das ist wie immer eine philosophische Frage :lol:
lieber programmieren
Ich bin ja selber aus der EDV, aber mir erscheint es in diesem Sektor wichtig, dass die Hardware ohne Software schon mal viel kann...
Deswegen finde ich auch, dass nur ein mechanisch einwandfreies Fahrzeug (am besten mit schwerer Schwungmasse :roll: ) die Digitalisierung verdient (und nicht mechanische Unzulänglichkeiten digital "irgendwie" kaschiert werden). Aber das ist ein anderes Thema... :mrgreen:
Ich habe leider schon die Erfahrung gemacht, dass, je mehr Software irgendwo verwendet wird, desto mehr Fehler treten auch auf :ugeek:
Eine "saubere" Hardware vorausgesetzt; taugt die Hardware nicht viel, kann die Software auch nur "wegtarnen". Sei es bei Werkzeugen, Haushaltsgeräten oder "Spielzeug".
Was noch dazu kommt: Ich habe bei solchen Teilen auch schon Schäden durch einen EMP (Blitzeinschlag im Nachbarhaus) erlebt, zum Glück war nur ein Gerät irreparabel (Firmware war offenbar gelöscht), einige andere wollten neu konfiguriert werden. Und nein, die waren nicht alle an Steckdosen! Komischerweise hat´s die Rechner und Handys nicht gestört, die waren wohl irgendwie geschützt... :shock:
Aber: Eher Hard- oder eher Software ist eine philosophische Einstellung 8-)

Wegen der Relaiskarte:
Kann man da die 1xUM-Relais nicht auch tauschen gegen 2xUM? Oder eine selbstgebaute Relaiskarte mit 2xUM-Relais von der ersten ansteuern lassen? Ja, ist schon wieder Hardware... ;) Würde aber zumindest bei den Versorgungsabschnitten viele I/O-Pins sparen.

Welche Weichenantriebe willst Du einsetzen? Bei solchen mit Endabschaltung könnte man eine Grundstellung definieren und halbiert so die notwendigen Steuerleitungen. In der Art "Pin angesteuert => Weiche nicht in Grundstellung". Würde auch ein "Fail-Safe" begünstigen, wenn mal die Steuerung ausfällt.

Übrigens könnte man die Ausgänge via Schieberegister auch noch mal vervielfachen, was gerade bei (Rückmelde-)Anzeigen (v.a. per LEDs) sinnvoll sein kann.
Einen weiteren Arduino nur wegen der I/O-Pins zu verwenden -- da sträubt sich alles in mir :lol: Die beiden müssen sich ja dann auch noch sinnvoll unterhalten :roll: -- eine weitere Fehlerquelle :o
Aber: Beide Möglichkeiten sind Hardware-Erweiterungen :mrgreen:

Mal sehen, vielleicht gelingt es ja, alles mit nur einem Arduino abzudecken!

Viele Grüße 8-)
Michael

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